Goldsuche & Goldwaschen Kolumbien
Ein Erdrutsch hat am 22. November 2001 im Westen Kolumbiens mindestens 27 illegale Goldsucher getötet. Über das Schicksal der Vermissten herrschte zunächst Unklarheit. Einsatzhelfer suchten an dem Hang bei der Kleinstadt Filadelfia im Staat Caldas mit Schaufeln nach Überlebenden, fanden aber zunächst nur weitere Todesopfer. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP unmittelbar nach dem Unglück. An dem rund 200 Kilometer von Bogota entfernten Berg liegt ein stillgelegter Goldminen-Komplex, an dem die Opfer offenbar illegal nach Gold suchten. Ursache waren vermutlich starke Regenfälle und die Fördertätigkeit der rund 200 Goldsucher. Die Behörden hatten die Goldsuche vor einigen Monaten wegen der schlechten Sicherheitslage verboten.





